Wozu dient die Segelwechsel-Strafe?

Ein Segelwechsel kostet Zeit: Spinnaker setzen, Genua bergen, ein Reff einbinden. Ohne Strafe wechselt ein Router das Segel, sobald der momentane Gewinn positiv ist — und sei es ein Zehntel Knoten für drei Minuten.

Die Einstellung Segelwechsel-Strafe steht in den Routing-Einstellungen, im selben Block wie die Strafen für Wende und Halse. Voreinstellung: 120 Sekunden.

Routing-Einstellungen: die drei Strafen

Wann sie greift

Die Strafe ergibt nur Sinn, wenn Ihre Polare ein Sailchart trägt: ohne sie kennt das Routing keine Segelidentität und die Strafe bleibt wirkungslos.

Sie addiert sich zu den anderen: eine Halse mit Segelwechsel kostet beides.

Wichtig: erlaubt die Zelle, in die Sie einlaufen, noch das gefahrene Segel — dafür sind die Alternativen der Übergangsbänder da — wechseln Sie nicht und zahlen nichts. Das verhindert Hin-und-Her-Wechsel an einer Grenze.

Welcher Wert?

Die Zeit, die Sie mit Ihrer Crew wirklich brauchen, vom Entschluss bis zur wieder erreichten Geschwindigkeit. Kurzhandbesetzt auf einem Fahrtenboot sind zwei bis vier Minuten realistisch, mit eingespielter Regattacrew genügt vielleicht eine Minute. 0 erlaubt dem Router beliebig viele Wechsel zum Nulltarif.