Das Fern-Cockpit überträgt den Bord-Datenstrom — NMEA und AIS — über das Internet von einem Gerät auf ein anderes.
Das an Land gebliebene Gerät zeigt dann genau das, was das Gerät an Bord sieht: Instrumente, AIS-Ziele, Position — als stünden Sie selbst am Ruder.
Das Senden setzt das Premium-Abonnement voraus.
Das Prinzip: zwei Geräte, ein Konto
Beide Geräte müssen mit demselben NavimetriX-Konto angemeldet sein. Dieses Konto stellt die Verbindung her: Es gibt nichts weiter zu koppeln und keinen Code auszutauschen.
Die Einstellung finden Sie unter Einstellungen › GPS & NMEA › Fern-Cockpit, als Schalter mit drei Stellungen:
- Aus — normales Verhalten der App;
- Senden — dieses Gerät veröffentlicht den Datenstrom des Bootes;
- Folgen — dieses Gerät empfängt den Datenstrom des sendenden Bootes.
Ein Gerät befindet sich in dem einen oder dem anderen Zustand, nie in beiden gleichzeitig.
An Bord: das sendende Gerät
- Es empfängt die Bootsdaten wie gewohnt, mit aktiver NMEA-Quelle.
- Stellen Sie das Fern-Cockpit auf Senden.
- Es benötigt einen Internetzugang — küstennahes 4G, Starlink… —, denn darüber läuft der Datenstrom.
An Land: das folgende Gerät
- Melden Sie sich mit demselben Konto an.
- Stellen Sie das Fern-Cockpit auf Folgen.
- Die App wechselt von selbst in den Navigationsmodus und zentriert die Karte auf das verfolgte Boot, sobald die erste Position eintrifft.
Ein Punkt, der oft überrascht: Während des Folgens wird die lokale NMEA-Quelle des Geräts an Land bewusst abgeschaltet. Das ist beabsichtigt — sonst würde sich ein lokales GPS mit den Daten des verfolgten Bootes mischen und das Boot zwischen beiden Positionen springen. Ihre ursprüngliche NMEA-Einstellung kehrt zurück, sobald Sie das Fern-Cockpit wieder auf Aus stellen.
Außerdem gut zu wissen
- Das Senden setzt das Premium-Abonnement voraus.
- Im Demomodus ist es inaktiv.
- Ein Gerät, das folgt, sendet nicht gleichzeitig — und umgekehrt.
- Beide Geräte brauchen eine Internetverbindung: ohne Empfang an Bord geht der Datenstrom nicht hinaus.