Ja, und ohne zusätzliche Software. Das Telefon sendet seine Position ins WLAN an Bord, der Computer empfängt sie wie jede andere NMEA-Verbindung.
Auf dem Telefon
Einstellungen, GPS & NMEA, Erweiterter Modus, Reiter GPS: GPS-Quelle auf Intern setzen, dann Internes GPS im lokalen Netz weiterleiten einschalten. Merken Sie sich den vorgeschlagenen Port. Mehr ist nicht nötig.
Auf dem Computer
Hat der Computer keine weitere Verbindung, bleiben Sie auf der Standardseite: NMEA-Protokoll auf UDP, den Weiterleitungsport des Telefons, und GPS-Quelle auf NMEA. Bei einer einzigen Quelle gibt es nichts zu entscheiden.
Empfängt er die Instrumentendaten bereits anderswoher, schalten Sie den Erweiterten Modus ein, um festzulegen, welche der beiden Verbindungen die Position liefert: Reiter GPS, Protokoll UDP und derselbe Port, dann GPS-Quelle auf GPS.

Der Computer folgt dann der Position des Telefons und bezieht seine Instrumentendaten weiterhin von der Zentrale. Schaltet sich das Telefon ab oder verlässt es das Netz, übernimmt der automatische Rückfall.
Wissenswertes
- Beide Geräte müssen im selben WLAN sein: Broadcast überschreitet keine Subnetze, und manche Router trennen ihre Clients voneinander.
- Die App muss auf dem Telefon geöffnet bleiben, ausgeschalteter Bildschirm ist in Ordnung.
- Die Position behält Taktrate und Genauigkeit eines Telefon-GPS, und diese Nutzung kostet Akku.
Es funktioniert auch umgekehrt: Ein per Kabel an der Zentrale hängender Computer kann die Tablets an Bord versorgen und ersetzt so in manchen Installationen einen Multiplexer.